Creaclic - Kreative Medienpädagogik

Premiere Communauten: "Die Geschichte der Immigration in Cuxhaven"

Geschichten der Immigration in Cuxhaven
Ein Video-Stadtrundgang


Alle Filme unter: www.communautencuxhaven.tumblr.com

 

Projektzeitraum: 2014/2015
Kooperationspartner: Stadt Cuxhaven, Haus der Jugend, Bleickenschule

 

 

 

 

 

 

 

Blauester Himmel, strahlender Sonnenschein, begeisterte Gäste und stolze Communauten: Die Premiere von unserem Video-Stadtrundgang "Die Geschichte der Immigration in Cuxhaven" war ein voller Erfolg. 150 Gäste sind mit 45 jugendlichen Communauten in zwei Bussen durch die Stadt gefahren - und haben sich an sieben verschiedenen Orten die Hintergründe der Filme erzählen lassen.

Cuxhaven war und ist ein Ort der Immigration. Die Stadt war einst ein wichtiger Standort der deutschen Hochseefischerei, deswegen sind in den 50er und 60er Jahren viele Gastarbeiter in die Stadt an der Elbmündung gezogen. Und heute leben in Cuxhaven Menschen aus aller Welt. Was haben die Immigranten hier erlebt, wie ist es den nachfolgenden Generationen ergangen?  Das haben die Cuxhavener Communauten herausgefunden. „Communauten“ ist eine Initiative der Stiftung Niedersachsen, bei der Kinder und Jugendliche ihre Heimat erforschen. Zu den Cuxhavener Communauten gehören 45 Jugendliche, sie haben als Videoreporter Geschichten über Menschen aus aller Welt gesammelt und unter medienpädagogischer Anleitung von Creaclic sieben kurze Dokumentarfilme gedreht. Jeder Film bezieht sich auf einen Ort in Cuxhaven.

Mit dabei waren zwei Schulklassen der Bleickenschule und die offene Filmgruppe vom Haus der Jugend, bestehend aus sechs Teilnehmern. Die Schulklassen haben an jeweils fünf Projekttagen selbst ein Thema ausgewählt und recherchiert. Bei den Filmen sind die jugendlichen Reporter immer von einer persönlichen Geschichte ausgegangen und haben diese dann in einen historischen Kontext eingebettet. Bei fast allen Filmen ist der Ausgangspunkt die Familiengeschichte eines Schülers oder einer Schülerin.

Nach der Recherche haben die Jugendlichen einen kurzen dokumentarischen Film konzipiert, Interviews geführt und Animationen erstellt.  Einige Jugendliche aus der Filmgruppe, die sich wöchentlich getroffen hat, drehen zum Teil schon jahrelang mit Creaclic Filme. Auch in Zukunft wird diese Gruppe weiter bestehen und an neuen Filmen arbeiten.

Am 24. April haben die Filme Premiere gefeiert.  Filmemacher und Publikum sind gemeinsam von Ort zu Ort gefahren, dort haben die Jugendlichen über die Dreharbeiten berichtet. Anschließend wurden alle Filme im Forum Maritim gezeigt. Nicht nur die Communauten waren bei der Premiere dabei, auch deren Familien und Freunde - und natürlich auch viele Protagonisten der Filme. Eröffnet wurde die Premiere vom Oberdeck eines Cuxliners aus, von Oberbürgermeister Ulrich Getsch. Die 150 Besucher waren beeindruckt von den Filmen: "Wir haben viel über Cuxhaven gelernt", haben viele Besucher gesagt. Andere fühlten sich angeregt, über ihre eigene Familiengeschichte nachzudenken und sich auszutauschen. Und die Medienpädagogen von Creaclic, Paulina Cortés und Hermann Böhm, freuen sich sehr über die "nachhaltige Wirkungdes Projektes", denn der Video-Stadtrundgang wird weiterhin bestehen.

Cuxhavener und Besucher können die Filme zukünftig direkt an den jeweiligen Orten auf ihren Smartphones schauen. Dort sind Tafeln mit QR-Codes aufgehängt, die mit dem Smartphone gescannt werden können. Die Zuschauer werden so direkt zu den Videos im Internet geleitet. Möglich ist auch der Rundgang mit der kostenlosen App "Actionbound".

Einer der sieben Filme war bei seiner Vorpremiere bereits erfolgreich: beim 9. Hüller JugendFilmFest wurde er mit dem 1. Preis der Jury ausgezeichnet – und mit einer Nominierung für das Internationale Film Festival up and coming in Hannover.

 


 

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